Betriebliche Altersvorsorge

Sparen Sie mit Hilfe des Chefs

Bauen Sie sich eine Zusatzrente über Ihren Arbeitgeber auf. Millionen von Arbeitnehmern nehmen diesen Anspruch nicht wahr.

Ihre Vorteile einer betrieblichen Altersvorsorge (bAV)
Sparen Sie für das Alter gemeinsam mit Ihrem Arbeitgeber

Sozialversicherungsfreiheit

Bis zu 260 Euro können im Jahr 2018 monatlich sozialversicherungsfrei in die betriebliche Altersvorsorge eingezahlt werden.

Flexible Anwendung

Es gibt fünf verschiedene Durchführungswege, wobei die Direktversicherung und die Direktzusage die Wichtigsten sind.

Für jeden Arbeitnehmer

Gesetzlich steht die betriebliche Altersvorsorge jedem Arbeitnehmer zu, doch die wenigsten nutzen diese Chance.

Bruttoanrechnung

Die Beiträge fließen direkt aus dem Bruttogehalt des Arbeitnehmers, wodurch seine Sozialversicherungsbeiträge sinken.

Was ist die betriebliche Altersvorsorge?
Arbeitgeber unterstützt Arbeitnehmer bei der finanziellen Vorsorge

Arbeitgeber unterstützt Arbeitnehmer bei der finanziellen Vorsorge

Bei einer betrieblichen Altersvorsorge (bAV) unterstützt ein Arbeitgeber seinen Arbeitnehmer bei der finanziellen Vorsorge im Alter, beispielsweise durch die Zusage von Versorgungsleistungen im Alter, bei Invalidität und/oder Tod oder durch eine finanzielle Beteiligung zum bAV-Vertrag.

Die Beiträge in die betriebliche Altersvorsorge werden direkt aus dem Bruttoeinkommen gezahlt. Dadurch sinken auch die Sozialversicherungsbeiträge. Fließen beispielsweise 200 Euro des Bruttoeinkommens in die betrieblichen Altersvorsorge ein, sinkt das Nettoeinkommen nur um ca. 100 Euro.

Jeder Arbeitnehmer hat das Anrecht auf Entgeldumwandlung

Das Gesetz schreibt Arbeitgebern vor, ihren Angestellten die betriebliche Altersvorsorge auf Wunsch anzubieten. Grundsätzlich kommt die betriebliche Altersvorsorge für alle Arbeitnehmer in Frage. Sie kann also unter anderem von Angestellte, Arbeiter und Auszubildende genutzt werden.

Viele Arbeitnehmer wissen nicht, was die betriebliche Altersvorsorge ihnen bieten kann. Experten weisen immer wieder darauf hin, dass Arbeitnehmer Geld verschenken, wenn sie diese Form der Altersvorsorge ungenutzt lassen.

Lassen Sie sich von uns umfassend über die betriebliche Altersvorsorge beraten.

Betriebliche Altersvorsorge – Beispiel

Wie Arbeitgeber und Arbeitnehmer zusammen arbeiten

Der Angestellte mit Lohnsteuerklasse I und Bruttojahresgehalt 36.000 Euro wählt eine betriebliche Altersvorsorge, in die 220 Euro monatlich eingezahlt werden. Sein Arbeitgeber beteiligt sich mit 110 Euro. Im Rahmen einer Direktversicherung wurde eine private Rentenversicherung gewählt. Es ergeben sich dann folgende Werte:

  • Eigenbeitrag des Arbeitnehmers: 52,88 Euro
  • Arbeitgeberanteil: 110 Euro
  • Staatliche Förderung (Einsparung von Sozialbeiträgen und Steuerersparnis): 57,12 Euro
  • Garantierte monatliche Rente: ca. 400 Euro
  • Wahlweise Kapitalauszahlung statt Rente: ca. 118.000 Euro

Sobald der Arbeitnehmer als versicherte Person das vertraglich vereinbarte Rentenalter erreicht hat, kann er zwischen den monatlichen Rentenzahlungen und der einmaligen Kapitalauszahlung wählen. Nach § 19 des Einkommensteuergesetzes muss er die Leistungen als Einkommen aus nichtselbständiger Arbeit versteuern.

Graphische Darstellung der Einzahlungen

  • Eigenbeitrag des Arbeitnehmers
  • Arbeitgeberanteil
  • Staatliche Förderung

Betriebliche Altersvorsorge – Rechner
Rechnen Sie selbst nach

Was die betriebliche Altersvorsorge ausmacht
Einmal auf den Punkt gebracht

Garantierte Rentenauszahlung

Bei Rentenbeginn erhalten Arbeitnehmer eine monatliche Rentenauszahlung zusätzlich zu ihrer gesetzlichen Rente. Die Mindesthöhe und die Dauer der Auszahlung sind garantiert.

Festgesetzter Auszahlungszeitpunk

Die betriebliche Rente wird frühestens ab 60 Jahren bzw. bei ab 2012 abgeschlossenen Verträgen ab 62 Jahren ausgezahlt. Hier macht es Sinn, das Ablaufalter mit dem Rentenalter gleichzusetzen.

Einmalige Kapitalauszahlung

Anstatt einer monatlichen Rentenauszahlung können sich Versicherte auch für eine einmalige Auszahlung des Kapitals der bAV in voller Höhe zu Rentenbeginn entscheiden – dies gilt jedoch nur für bei Pensionskassen und Direktversicherungen. Bei anderen Formen sind bis zu 30% zu Beginn der Auszahlungsphase möglich

Mehrere Auszahlungsmöglichkeiten

Neben den bereits erwähnten Optionen, sich das Kapital der bAV als monatliche Rente oder Einmalauszahlung auszahlen zu lassen, kann man sich auch einen Teilbetrag von 30 Prozent der Gesamtsumme zum Rentenbeginn auszahlen lassen

Kapitalmitnahme bei Arbeitgeberwechsel

Beim Arbeitgeberwechsel können Arbeitnehmer den Vertrag beim neuen Arbeitgeber fortführen. Idealerweise 1:1. Falls nicht, können sie den Vertrag als Entgeltumwandlung aus dem Bruttoeinkommen weiterführen. Besteht ein Übertragungsabkommen zwischen zwei Versicherern, gibt es die Option, den Vertrag zum neuen Versicherer übertragen zu lassen

Kein Wahlrecht

Nicht der Mitarbeiter, sondern der Arbeitgeber entscheidet über die Art der betrieblichen Altersvorsorge. Falls keine bAV angeboten wird, haben Arbeitnehmer immer die Möglichkeit, im Zuge der Entgeltumwandlung in eine Direktversicherung einzuzahlen.

Weniger gesetzliche Rente

Da ein Teil des Bruttoeinkommens in die bAV geht, zahlen Arbeitnehmer weniger in die gesetzliche Rentenversicherung ein und erhalten zu Rentenbeginn eine geringere gesetzliche Rente.

Steuerpflichtige Rentenzahlung

Die monatliche Rente oder Einmal- bzw. Teilzahlung muss vollständig versteuert werden. Da Rentner – nach derzeitigem Stand – aber einen geringeren Steuersatz haben als während der Einzahlungsphase, profitieren sie trotzdem durch Steuereinsparungen.

Steuerfreiheit

2017 können in Pensionskassen, Pensionsfonds und Direktversicherungen 3.048 Euro steuerfrei für die bAV gezahlt werden. Der Wert richtet sich nach der aktuellen Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung. Weitere 1.800 Euro für abgeschlossene Verträge ab 2005 können zudem steuerfrei als Zusatzbeitrag in die bAV fließen. Bei den bAV-Formen Direktzusage und Unterstützungskasse gibt es keine Grenze.

Sozialabgabenfreiheit

Bis zu 4 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung können sozialabgabenfrei in die betriebliche Altersvorsorge fließen. 2017 sind das 3.048 Euro jährlich, das bedeutet bis zu 254 Euro monatlich.

Arbeitgeberbeteiligung

Um das Betriebsklima zu stärken und Arbeitnehmer mehr an die Firma zu binden, können Arbeitgeber von sich aus Beiträge in die bAV zahlen.

Insolvenzschutz

Das Betriebsrentengesetz garantiert die Auszahlung der betrieblichen Rente, auch wenn der Arbeitgeber Insolvenz anmelden musste.

Anspruch auf bAV

Der Arbeitgeber ist seit 01.01.2002 gesetzlich dazu verpflichtet, eine betriebliche Altersvorsorge durch Entgeltumwandlung anzubieten.

Hartz-IV-sicher

Das angesparte Kapital bleibt erhalten, falls Hartz IV bezogen werden muss.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Gerne stehen wir Ihnen für ein persönliches Gespräch oder ein Telefonat zur Verfügung.

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